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96h Amsterdam: Reisebericht & Tipps

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Wir schlendern den Kanal entlang, gemütliches Tempo, keine Hektik. Die Stadt um uns herum ist geschäftig, voller Leben, aber nicht hektisch. Wir passen auf, dass wir keinem der vielen Fahrräder, die diese Stadt bevölkern, ausversehen vor die Räder springen. Wir geniessen bei warmen 22 Grad die Wärme der Sonne auf unserem Gesicht. Trotz wuselnden Touristen und Einheimischen finden wir ein schönes Plätzchen in einem Café direkt am Kanal. Es ist eng gestuhlt und wir sitzen Rücken an Rücken mit unseren Tischnachbarn, aber das stört hier niemanden. Die Menschen sind entspannt und freundlich, das Essen und der Kaffee sind gut. Ich fühl mich zuhause.

Stadt der Gemütlichkeit

Amsterdam ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Ich bin in den letzten zwei Jahren etwa drei Mal da gewesen und jedes Mal hab ich mich wieder wie neu in die Stadt verliebt. Ich finde bei jedem Besuch wieder etwas Neues, das mich begeistert. Aber auch alte Flammen, die ich erneut besuche, begeistern mich immer noch so sehr wie beim ersten Mal.

Leider konnte ich dieses Mal nicht so viele Bilder mit nach Hause nehmen, wie ich gehofft hatte, da das Display meiner Kamera kurz vor der Abreise auf mysteriöse Weise kaputt ging. 🙁

Darum wir das Travel Diary für Amsterdam dieses Mal wohl etwas textlastiger. Aber interessant wird’s allemal trotzdem werden!

Wining & Dining

Das Wichtigste wie immer zu erst: FOOD! Amsterdam ist ein Paradies für alle Feinschmecker und Menschen, die einfach gern essen. An jeder Ecke findet man allerlei kuriose kleine Läden, die einem leckere Gerichte anbieten. Neben dem klassischen eingelegten Hering findet man überall in der Stadt auch Stände, die Hotdogs und Burger verkaufen. Auch «Vlaamse Frites» findet man hier zuhauf an Ständen und in Restaurants. Die frischen, dick geschnittenen Kartoffelschnitze (traditionell oft dick mit Mayonnaise getoppt) sind bei den Einheimischen wie den Touristen gleich beliebt.

Aber nicht nur Fast Food ist angesagt in Amsterdam. Geht man ein bisschen weg vom Rotlicht-Viertel findet man überall kleine und grosse Restaurants. Sushi gibt’s überall All-you-can-eat, Pubs und auch argentinische Steak Houses findet man an jeder Ecke. Wer sich ein bisschen vom Tourismus Zentrum wegbewegt, wird in Restaurants auch auf etwas tiefere Preise stossen. Wer also mit kleinem Budget unterwegs ist, für den lohnt es sich, etwas ab vom Schuss nach Essgelegenheiten zu suchen.

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Food Diary

Meine persönlichen Highlights waren dieses Mal unser Abendessen im Bazar – einem marokkanischen Restaurant das in einer ehemaligen Kirche gebaut wurde. Neben leckeren Drinks direkt von der Bar serviert das Bazar auch leckere Mezze und riesige Teller mit Couscous, gegrilltem Gemüse und leckeren Kebab-Spiessen. Alles wird frisch in der offenen Küche zubereitet. Obwohl das Restaurant immer voll ist, muss man nicht unbedingt reservieren. Wir waren am Samstagabend da und mussten nur ca. 5 Minuten auf einen Tisch warten. Und wenn’s doch mal länger geht, gibt’s immer noch die Bar! 😉

Livin’ the Brunch Life

Auch tagsüber haben wir es uns immer gut gehen lassen. Da wir meistens bis 11 Uhr ausgeschlafen haben, waren wir meistens auf der Suche nach Frühstück, als alle anderen schon zu Mittag gegessen haben. Das Gute an Amsterdam ist aber, dass die meisten Restaurants den ganzen Tag Frühstück und Lunch servieren!

Unser Go-To Brunch war dann meistens ein leckeres Sandwich mit Salat oder Omelette mit Käse und Schinken – beides immer extrem lecker, egal in welches Café oder Restaurant es uns verschlagen hat. Im Laufe des Tages konnten wir uns dann meistens der ein oder anderen Versuchung nicht entziehen und haben uns in den vielen kleinen Zuckerbäckereien die Bäuche mit Donuts, Waffeln oder Churros vollgeschlagen. Der Himmel auf Erden, ich sag’s euch! 

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Was tun in Amsterdam?

Okay, ich geb’s zu: Wir waren diese vier Tage lang nicht sehr aktiv. Ausser Essen, schlafen und spazieren haben wir nicht allzu viel gemacht. Wir waren in keinem Museum und auch nicht im Anne Frank Haus. Aber ganz ehrlich: Das war auch nicht unbedingt nötig.

Wir sind den ganzen Tag lang viel gelaufen und haben die Stadt zu Fuss entdeckt. Die kleinen Gässchen, die schönen Grachten und das tolle Wetter haben jeden Spaziergang zu etwas Tollem gemacht. Wir haben in vielen verschiedenen kleinen Shops gestöbert, haben den Vondelpark erkundet und immer mal wieder irgendwo anders gegessen. Wir wussten, dass wir jederzeit in ein Museum gehen konnten, falls uns tatsächlich mal langweilig werden würde, und das hat uns gereicht.

Wer aber das erste Mal in Amsterdam ist und unbedingt viel erleben und anschauen will, der kommt in dieser Stadt sicher nicht zu kurz. Persönlich empfehlen kann ich das Rijksmuseum, das Anne Frank Haus und das Van Gogh Museum. Für Bier-Enthusiasten ist bestimmt auch die Heineken Experience ein toller Ausflug. Für Leute die gern in der Natur sind und gern spazieren empfiehlt sich der Vondelpark!

Unser Hotel

Während ich sonst immer in Hostels untergekommen bin, haben wir dieses Mal ein Hotelzimmer gebucht. Wir sind für drei Nächte im The Student Hotel Amsterdam City untergekommen. Es liegt zwar etwas ausserhalb des Stadtzentrums, ist aber mit der Metro innerhalb von fünf Minuten ab Amsterdam Centraal zu erreichen.

Es ist ein wirklich cooles, junges Hotel mit allem, was man so braucht. Die Zimmer sind gross und modern eingerichtet und es gibt einen Lounge- und Games Room, wo man 24h Ping Pong oder Billard spielen kann. Am Sonntag, als wir da waren, wurde im Hotel auch ein Blogger Kleider-Flohmarkt organisiert. Solche und ähnliche Events sind im Hotel anscheinend üblich. War auf jeden Fall mal ein etwas anderes Hotel-Erlebnis!

Die Lage war für uns eigentlich ideal. Die Metro fährt alle 10 Minuten und hält an allen wichtigen Stops wie Waterlooplein und Nieuwmarkt. Von da haben wir zu Fuss fast alles Wichtige erreicht und für weitere Wege konnten wir die Trams benutzen.

Weitere Eindrücke:

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Fazit

Jederzeit wieder, liebes Amsterdam!

Ich weiss einmal mehr, warum ich diese Stadt liebe und warum dies nicht mein letzter Besuch gewesen sein wird. Ich empfehle diesen Trip wirklich allen, die eine entspannte Städtereise machen wollen, gern essen und trinken und spannende Kulturerlebnisse sammeln wollen. Und natürlich auch allen, die gern legal Marihuana konsumieren. 😉

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