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Die 5 besten Bücher, die ich 2017 gelesen habe

Die 5 besten Bücher, die ich 2017 gelesen habe

Ich habe dieses Jahr mein Goodreads-Goals von 25 Büchern zwar noch nicht ganz erreicht. Die 5 besten Bücher, die ich 2017 gelesen habe, kann ich euch allerdings trotzdem bereits nennen! Vielleicht ist ja sogar eine Geschenkidee für eure Liebsten mit dabei. 😉

In letzter Zeit ist auch meine alte Liebe zu britischen Kriminalromanen neu entfacht und ich habe mich durch ein paar meiner Lieblinge aus der Hercule Poirot-Reihe von Agatha Christie geschmökert. Herbst- oder Winterzeit, ein richtig gutes, kniffliges «Whodunit», dazu eine Tasse heisse Schokolade und Kekse ☕️ 🍪 – das ist meiner Meinung nach einfach schwer zu schlagen. Aber auch sonst habe ich dieses Jahr vor allem eher düstere und unheimliche Geschichten gelesen.

Dass ich einfach ein riesiger Fan der Genres Horror und Mystery bin, ist da wohl klar. Allerdings hat es auch ein richtig schönes YA-Buch in meine diesjährige Liste geschafft – bevor ich aber jetzt schon zu viel erzähle, zu meiner Liste:

Die 5 besten Bücher, die ich 2017 gelesen habe

I’ll Give You The Sun – Jandy Nelson

Dieses Buch ist mir eher zufällig in die Hände gefallen – ich bin auf Goodreads mehrmals darüber gestolpert und das Cover hat mich sofort angesprochen. Dann wurde es mir im Onlineshop angezeigt, als ich nach Lektüre für meinen Urlaub in Thailand gesucht hab, und ich hab den Wink mit dem Zaunpfahl auch endlich verstanden. 😋

Und ehrlich: Ich hab den Kauf nicht bereut! «I’ll Give You The Sun» ist ein sehr berührendes YA-Buch, das viele verschiedene Themen wie Liebe, Eifersucht, Neid, Familie, Identität und Sexualität, welche viele junge Menschen beschäftigen, sehr ehrlich und sehr bewegend behandelt.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven der Zwillinge Jude und Noah erzählt; Noah erzählt vom 14. Lebensjahr der beiden. Seine Eltern haben sich auseinander gelebt, seine Schwester entdeckt gerade die Vorzüge der Pubertät und verbringt immer mehr Zeit mit ihren neuen Freunde, während er von ihren älteren Verehrern drangsaliert wird und nur in seiner Kunst Trost findet. Dann zieht ein neuer Nachbar ein und in Noah machen sich Gefühle breit, die er nicht einordnen kann…

Jude erzählt ihre Geschichte, drei Jahre später. Die Familie hat sich nach dem Tod der Mutter der Zwillinge noch weiter auseinandergelebt. Jude wurde an der Kunstschule aufgenommen, Noah nicht – die beiden sprechen kaum noch miteinander. Doch auch in der Schule kann sie ihre Trauer nicht richtig verarbeiten. Jude ist überzeugt davon, dass der Geist ihrer Mutter ihre Kunstwerke zerstört, bevor sie diese fertig stellen kann. Erst, als sie in einem berühmten Künstler einen wertvollen Mentor findet und in seinem Studio den mysteriösen Oscar trifft, scheint sich ihr Leben langsam wieder einzurenken… Doch dann entdeckt sie lange versteckte Geheimnisse, die das neue Glück mit einem Schlag zerstören könnten.

Mehr möchte ich über dieses wunderschöne Buch nicht preisgeben, sonst würde ich das Leseerlebnis unnötig kaputt machen. Wer eine bittersüsse Geschichte über Liebe, Verlust und Geheimnisse lesen möchte, ist hier aber genau richtig. 😊

Hex – Thomas Olde Heuvelt

Als ich mir dieses Buch zugelegt habe, hatte ich ehrlich gesagt eine komplett andere Geschichte erwartet, als das Buch mir dann aufgetischt hat. Aber, oh Mann, war ich froh drüber! Denn dieses Buch von Thomas Olde Heuvelt ist fantastisch – die Art von schleichendem Horror, der sich ganz langsam, aber unaufhaltsam aufbaut und dann mit ganzer Kraft zuschlägt, um einem dann mit offenem Mund zurückzulassen. Einfach genial!

Und obwohl es in dieser Geschichte unter anderem eine böse Hexe und einen Fluch gibt, ist am Ende das Erschreckendste an dieser Geschichte die Bösartigkeit in der Natur des Menschen.

Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur – und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los.

Für Liebhaber von paranormalen Horror- und Thrillergeschichten genau das Richtige.

The Weight of Lies – Emily Carpenter

Mein volles Review über dieses Buch habe ich schon auf dem Blog gepostet, du findest es hier. Was ich daran am meisten liebe ist und bleibt die wunderschöne Szenerie der Insel vor der amerikanischen Küste, mit dem alten viktorianischen Hotel und den wilden Pferden, welche ungezähmt über die Strände rennen.

Dazu eine Familiengeschichte voller dunkler Geheimnisse, ein ungeklärter Mord vor 40 Jahren und eine zerbrochene Mutter-Tochter-Beziehung – fertig ist das Kunstwerk! Ich konnte dieses Buch kaum weglegen, sobald ich es angefangen hatte.

Megan Ashley ist die einzige Tochter der weltbekannten Schriftstellerin Frances Ashley, die vor 40 Jahren mit ihrem Roman “Kitten” Ruhm erlangte. Nach dem Tod von Edgar, Frances’ Agent und Megs’ Ziehvater, entschliesst sich die entfremdete Tochter, eine Autobiografie zu schreiben. Das Ziel dabei? Endlich der ganzen Welt zeigen, dass ihre Mutter nicht so perfekt ist, wie alle denken.

Getrieben von Rachegefühlen und dem Verlangen, endlich ihre eigene Identität abseits ihrer Mutter zu finden, reist Megan nach Bonny Island – der Schauplatz des Buchs, das ihre Mutter vor so vielen Jahren schlagartig berühmt machte. Bald weiss allerdings niemand mehr genau, was Wahrheit und Fiktion ist und Meg weiss bald nicht mehr, wem sie trauen kann…

FantasticLand – Mike Bockoven

Dieses Buch hat alles, was ich von einem guten Horror-Thriller erwarte: eine Naturkatastrophe, Isolation, ein zerstörter Erlebnispark und ein Haufen sich fremde Menschen, die sich plötzlich in der Wildnis wiederfinden, ohne zu wissen, ob sie je gerettet werden. Was das Buch ebenfalls besonders macht, ist der Erzählstil.

Die Geschichte setzt sich aus einer Reihe Interviews mit den Überlebenden zusammen. Sie wird also nicht in Echtzeit erzählt, sondern basiert auf den Erinnerungen und Erzählungen von Protagonisten. Als Leser liebe ich das Konzept des unzuverlässigen Erzählers, bei dem man sich nie ganz sicher sein kann, ob er die Wahrheit sagt oder ob sich die Geschichte aus einer «falschen» Perspektive erzählt.

Da ich das Buch im Hörbuchformat «gelesen» habe, war der Effekt durch die verschiedenen Voice Actors natürlich noch einmal viel besser!

Seit den 1970er Jahren ist das Motto des Themenparks FantasticLand «Fun is Guaranteed!». Als aber ein Hurrikan die Küste von Florida verwüstet und den Park komplett von der Aussenwelt isoliert, haben die Angestellten plötzlich alles andere als Spass. Fünf Wochen später treffen die Behörden auf Szenen wie aus einem Horrorfilm. Kurz darauf erscheinen online Bilder von aufgespiessten Köpfen, Eingeweiden und menschlichen Knochen außerhalb der Park-Attraktionen. Die Geschichte sorgt für nationale Aufruhr. Wie konnte eine Gruppe von Überlebenden, hauptsächlich Teenager, in so kurzer Zeit solch schreckliche Taten begehen?

And Then There Were None – Agatha Christie

Natürlich ist sie noch auf dieser Liste, die britische Göttin der Kriminalromane! Und es war gar nicht so einfach, sich für ein Buch zu entscheiden, das lasst euch mal gesagt sein. Mit dem Kinostart des Films «Murder on the Orient Express» ist auch meine Liebe zur Hercule Poirot-Buchreihe neu entfacht. Da musste ich mich natürlich gleich mal wieder durch meine Lieblinge durchlesen.

Dabei bleibt «And Then There Were None» einfach ganz oben auf der Liste für mich. Ich glaube, es ergibt sich hier langsam ein Muster… Abgelegene Insel, Menschen, die sich nicht kennen, Geheimnisse und schliesslich Mord… Der perfekte Cocktail für ein «Whodunit»!

Zehn Personen erhalten je eine Einladung nach Soldier Island, einer Insel vor der Küste Devons. Die zehn Fremden gelangen mit einem Boot auf die Insel. Schnell bemerken sie, dass die Einladungen auf die jeweilige Person zugeschnitten sind und angeblich von verschiedenen Absendern stammen. Meistens kann der Absender mit U. N. Owen abgekürzt werden, was man unknown, also «unbekannt» aussprechen kann. Eine mysteriöse Stimme aus einer vorbereiteten Schallplatte kündet an, dass jeder der Anwesenden ein Geheimnis habe… und dann passiert der erste Mord. Nach und nach müssen sich die Menschen auf der Insel ihren dunklen Geheimnissen stellen. Doch wer ist der Mörder? Und wem kann noch vertraut werden?

Das sind sie –  meine fünf besten Bücher von 2017. Was sind eure Lieblingsbücher des Jahres? Schreibt es in die Kommentare!

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