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Filmreview: Annabelle: Creation (2017)

Filmreview: Annabelle: Creation

Wenn es ein Filmgenre gibt, das ich wirklich über alles liebe, dann ist das wohl Horror. Ernsthaft, es gibt nicht viele Horrorfilme, die ich noch nicht gesehen habe. Mit Horror meine ich allerdings nicht unbedingt Filme wie Saw oder Hostel, wo der einzige Schockeffekt von möglichst grausamen, blutgetränkten Todesarten stammt.

Ich bevorzuge psychologische und paranormale Horrorgeschichten, die von Geistern, Dämonen und all dem Unerklärlichen handelt. Kein Wunder also, dass ich die Grusel-Filme von James Wan (Saw jetzt mal ausgeschlossen 😉 ) natürlich alle mindestens einmal geschaut habe… Und dass ich mir den neuen Film der Annabelle-Reihe nicht entgehen lassen würde!

Plot

Die Geschichte beginnt 1943 und erzählt, wie die unheimliche Puppe Annabelle zu dem verfluchten Objekt wurde, welches man aus den Conjuring-Filmen kennt.

Die Familie Mullins verliert bei einem schrecklichen Unfall ihre kleine Tochter und ziehen sich daraufhin komplett aus dem öffentlichen Leben zurück. 12 Jahre später gewähren sie einer kleinen Gruppe Waisenmädchen unter der Führung einer Nonne Unterkunft im Haus, nachdem diese obdachlos wurde. Doch bald merken die Mädchen, dass in dem Haus nicht alles so schön ist, wie es anfangs scheint…

Kritik

Ich bin ja mit kaum Erwartungen an diesen Film herangegangen, denn den ersten Teil fand ich ziemlich enttäuschend und kaum gruselig. Darum muss ich sagen: Annabelle: Creation hat mich wirklich positiv überrascht!

Das Setting in der Wüste und das grosse, unheimliche Haus tun schon einiges für die unheimliche Stimmung, die schon in den ersten Minuten des Films aufkommt und nicht mehr so schnell verschwinden will. Aber auch die Schauspieler sind überzeugend. Allen voran die kleine Janice (Talitha Bateman) hat es mir ziemlich angetan!

Die Spannung steigt von Beginn an stetig und nimmt zu meiner Begeisterung bis zum Ende des Filmes nie ab. Es dauerte nur etwa 20 Minuten, da sass ich schon nervös auf dem Kinostuhl und konnte nur noch durch meine Finger hindurch auf die Leinwand sehen, weil ich so angespannt war! Der Film schafft es, wirklich gruselig zu sein, ohne dabei viel Gedöns oder Effekthascherei betreiben zu müssen. Das alles kommt erst am Ende des Films zum Zug, stellte für mich persönlich aber nie die gruseligsten Szenen dar. Viel mehr waren es die ruhigen, langsamen Szenen, die einen nervlich aufwirbelten.

Ich will von der Geschichte nicht allzu viel verraten, allerdings kann ich so viel sagen: Die Story ist allemal gruseliger als die im ersten Film und setzt dabei perfekt an diesen an. Es bleiben kaum Fragen offen, ausser vielleicht, wieso jemand je dachte, dass diese Puppe niedlich sein könnte… sogar bevor sie besessen war.

Fazit

Für Fans von Horrorfilmen und Leuten denen die Conjuring-Filme gefallen haben sicherlich eine Empfehlung. Wer sich einfach gerne gruseln will, kann den Film auch ohne grosses Vorwissen schauen.

Wer allerdings eine Phobie vor Puppen hat, sollte vielleicht die Finger davon lassen… 😉

 

Score: ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

«Annabelle: Creation» von David F. Sandberg, mit Anthony LaPaglia, Miranda Otto und Talitha Bateman, Kinostart: 24. August 2017

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