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Spring Clean Your Life: 12 Tipps wie du deinen Alltag wieder zum Glänzen bringst

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Endlich ist es wieder soweit – die Tage werden länger, die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und überall spriesst und blüht es munter. Der Frühling ist zurück! Und ganz dem Thema entsprechend juckt es auch mich wieder in den Fingern – alles muss frisch und neu werden! Genau da kommt der Frühlingsputz ins Spiel. Tatsächlich ist das frühlingshafte Ausmisten und Putzen ein Ritual von mir, das ich seit Jahren mit Leidenschaft pflege.

Frühlingsritual

Ich weiss nicht, ob es wirklich an den erneuernden Fähigkeiten liegt, die man dem Frühling so nachsagt, dass mich immer der Putz- und Aufräumwahn in den Frühlingsmonaten überkommt. Aber wenn sich die ganze Natur auch von ihren alten Dingen trennt, um alles wieder neu und schön einzurichten, dann ist wohl keine allzu schlechte Idee, wenn ich das auch mache!

Neben dem herkömmlichen Wohnungsputz, den ich jeden Frühling religiös durchführe, gehe ich aber auch noch einen Schritt weiter. Das Materielle macht schliesslich nur einen Teil des Lebens aus. Wieso also nicht auch das Prinzip des Frühlingsputz auf das eigene Leben anwenden? Manchmal merkt man gar nicht, wie viel seelischer Ballast und Krimskrams sich in einem Jahr so ansammeln.

 

Spring Clean Your Life: 12 Tipps wie du deinen Alltag wieder zum Glänzen bringst

 

Emotional Wellbeing

Räum deine Freundesliste auf

Wir leben in einer Welt, wo die Anzahl Followers & Friends das ausschlaggebende Statussymbol sind. In Realität sieht es aber ganz anders aus. Überlege dir, welche Beziehungen dir wirklich gut tun. Frag dich – auch wenn es vielleicht schwer fällt – ob es Leute in deinem Umfeld gibt, die dich runter ziehen. Freunde, die immer nur nehmen und irgendwie nie etwas zurückgeben. Auch Familienmitglieder können “toxic” sein – also giftig für dich. Sei dabei wirklich ehrlich zu dir. Es ist völlig okay, sich von jemandem zu trennen, der dir nicht gut tut. 

Trenn dich von ungesunden Denk- und Verhaltensmustern

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Leider heisst das auch, dass wir uns manchmal schlechte Dinge angewöhnen. Nimm dir mal ein bisschen Zeit für dich und überleg dir, wo du vielleicht schlechte Angewohnheiten hast und wie du sie ändern könntest. Verhedderst du dich beispielsweise immer wieder in negativen Gedankenspiralen? Finde heraus, wie du positiv bleiben kannst. Kannst du nicht Nein sagen und bist dadurch ständig im Stress? Werde dir bewusst darüber und versuche, öfters abzulehnen. Solche Dinge sind kein schneller Prozess, aber sobald dir dein Verhalten bewusst wird, bist du auf dem richtigen Weg, es zu ändern!

Steck deine Ziele neu

Werde dir bewusst darüber, was deine Ziele sind. Egal ob beruflich oder privat, was ist dir wichtig? Was möchtest du erreichen? Und was hast du schon geschafft? Überlege, welche Ziele vielleicht etwas zu hoch gesteckt waren und passe sie so an, dass sie dir nicht mehr wie unüberwindbare Hindernisse erscheinen. Oder fühlst du dich uninspiriert und gelangweilt? Dann setz dir eine neue Challenge, auf die du hinarbeiten kannst!

Setz dir Prioritäten

Im Alltagsstress gehen Prioritäten oft verloren. Man will es am liebsten immer allen recht machen und setzt sich so selber unter zu viel Belastung. Überleg dir, was dir wirklich wichtig ist und was weniger. Lass dir dabei nicht von gesellschaftlichen Zwängen reinreden. Vielleicht ist es deine Karriere, oder deine Familie, oder deine Beziehung. Vielleicht ist es auch Sport oder Reisen oder ganz einfach Du selbst. Setze ehrliche Prioritäten und handle danach. Du wirst sehen, wie viel besser du dich fühlen wirst.

Lass alte Talente neu aufleben

Nimm dir wieder mal Zeit für vernachlässigte Hobbies oder Leidenschaften. Was dir früher Freude gemacht hat, wird es wahrscheinlich auch heute noch tun. Entdecke alte Talente neu und erfreu dich an der Unmenge an Inspiration, die das mit sich bringen wird!

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Physcial Wellbeing

Mach deinen Style frisch

Der Frühling ist schliesslich das Symbol des Neubeginns, der Start eines neuen Kreislaufs. Pepp deinen Stil mit etwas Neuem auf! Vielleicht liebäugelst du schon lange mit einer neuen Frisur, aber hast dich noch nicht getraut. Jetzt ist die perfekte Zeit dafür! Oder die Lederjacke, die du schon lange anschmachtest. Oder wechsle dein Parfüm. Erfinde dich neu!

Räum deine Ernähung auf

Ganz ehrlich: Ich bin die Letzte, die hier etwas von Diäten und Verzicht predigen will. Dafür liebe ich Pizza und Donuts zu sehr! Trotzdem lohnt es sich für Körper und Wohlbefinden, sich über die eigene Ernährung wieder etwas bewusst zu werden. Helfen kann dabei zum Beispiel ein “Food Diary” über ein, zwei Wochen geführt. Manchmal staunt man nicht schlecht, was man alles so isst und trinkt, ohne sich darüber wirklich bewusst zu sein! Und vielleicht entdeckst du ja irgendwelche Gewohnheiten, die du gegen eine gesündere Alternative tauschen kannst. Ganz ohne allzu grosse Abstriche zu machen.

Bring Regelmässigkeit in deine sportlichen Aktivitäten

Vielleicht bin das ja nur ich, aber mir fällt es im Winter immer besonders schwer, regelmässig ins Fitness zu gehen. Ganz einfach weil mein natürlicher Instinkt sich dagegen wehrt, nach Sonnenuntergang noch mal in die eisige Kälte zu gehen. Viel lieber will ich mich dann nur noch in meine kuschelige Decke wickeln und Tee trinken. Leider ist das aber nicht sonderlich gesund für meinen Körper. Darum: Jetzt, wo die Sonne wieder länger scheint und auch die Temperaturen steigen, ist die perfekte Zeit gekommen. Gib dir öfters mal einen Tritt und zieh deinen Trainingsplan durch! Dein Körper wird’s dir danken.

Streich unwichtige Termine aus deiner Agenda

Stressgefühle entstehen oft, wenn du zu wenig Zeit hast, um einfach mal zu verschnaufen. Wenn deine Agenda stets mit Terminen vollgestopft ist, dann bietet das die perfekte Grundlage für Dauerstress. Schau dir also mal genau durch, welche Termine wirklich wichtig sind und welche weniger. Musst du wirklich an jedes Fussballturnier deines Neffen? Oder jede Woche den Flohmarkt abklappern? Braucht’s jede Woche ein Kaffeedate mit der Schwester der Tante deiner Mutter oder reicht’s vielleicht auch nur jeden Monat? Setz Prioritäten und fühl dich frei, unangenehme oder ungewollte Termine einfach zu streichen. Du schuldest schliesslich niemandem deine Anwesenheit!

 

Declutter

Finde heraus, wo du unnötig Geld verschwendest

Schau dir mal die Ausgaben der letzten paar Monate an und finde heraus, ob du irgendwo unnötig Geld ausgibst. Vielleicht findest du Dinge wie Subscriptions oder Abos, die du schon völlig vergessen hast, die dich aber immer noch monatlich Geld kosten. Oder du merkst, dass deine Ausgaben für Kaffee und Snacks ziemlich hoch geworden sind. Versuche, einen Weg zu finden, diese unnötigen Ausgaben zu reduzieren oder ganz loszuwerden. Und gönn dir mit dem Gesparten in ein paar Monaten etwas Tolles! 😉

Miste dein Social Media aus

Soziale Netzwerke sind im heutigen Zeitalter zum Online-Aushängeschild einer Person geworden. Deswegen ist es wichtig, deine Accounts immer mal wieder auszumisten und schön herzurichten. Man weiss schliesslich nie, wer darüber stolpern könnte! Nimm dir genug Zeit für jedes deiner Profile und miste ordentlich aus. Welche Bilder möchtest du wirklich mit der Welt teilen und welche vielleicht besser nicht? Wie viel Information möchtest du auf deinem Profil preisgeben? Gestalte dein Profil so, dass jemand, der dich nicht kennt, auf den ersten Blick den richtigen Eindruck von dir erhält.

Bring deinen Emailaccount in Ordnung

Emails haben das Potenzial, extrem viel deiner wertvollen Zeit zu verschwenden. Vor allem, wenn du sie nicht richtig ordnest oder jeden Tag mit einem Schwall Spam und Newslettern konfrontiert wirst. Nimm dir einen Nachmittag Zeit und melde dich von allen Newslettern und Mailinglisten ab, von denen du keine Information mehr erhalten möchtest. Erstelle gegebenenfalls Ordner, um besser zwischen Privat- und Arbeitsmails unterscheiden zu können. Tipp: wenn in deinem Mailfach wirklich absolutes Chaos herrscht, probier’s mal mit der Buzzfeed 5-Day Inbox Cleanse.

 

Das sind meine 12 Tipps für den Frühlingsputz für deinen Alltag. Habt ihr noch weitere Tipps? Sagt sie mir in den Kommentaren!

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