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How To Stay Positive: Von Alltagsblues und miesen Tagen

Wie man positiv bleibt: Von miesen Tagen und dem Alltagsblues

Es gibt sie einfach, diese Tage, an denen einfach nichts klappen will und man überzeugt davon ist, dass sich einfach alles und jeder gegen einen verschworen hat. Wie man positiv bleibt, kann an so einem Tag echt ein unlösbares Rätsel sein. Das Gemeine ist, dass es nicht mal besondere Auslöser braucht, um dem Alltagsblues zum Opfer zu fallen. Es kann ganz plötzlich kommen, einem aus dem Nichts überraschen. Und dann passiert es ganz einfach: Man wird zum mürrischen Miesepeter. Das Leben ist plötzlich nur noch blöd und fies.  

Wenn ich einen miesen Tag habe, werde ich immer zu einem speziell grimmigen Grummelmonster. Ich bestrafe Leute im Bus mit einem Todesblick, weil sie es gewagt haben, mir einen Zentimeter zu nahe zu kommen. Ich höre die traurigste oder wütendste Musik, die ich auf meinem iPod gerade zur Verfügung habe. Manchmal sabotiere ich mich sogar selber noch weiter damit, dass ich mir all die kleinen, blöden Dinge, die mich aufregen oder traurig machen, noch extra fünfmal durch den Kopf gehen lasse.

Negativspiralen

Es ist manchmal wirklich, als würde mein Hirn sich richtig gern eine Weile lang in all diesen negativen Gefühlen wälzen. Man könnte sagen, ich zerfliesse mit einem gewissen Wohlgefühl in Selbstmitleid. Eigentlich kontraproduktiv, oder? Aber möglicherweise braucht es so etwas ja tatsächlich ab und zu. So einen miesen, fiesen Tag, an dem es mir richtig mies geht. Damit mein Kopf all die tollen und schönen Dinge in meinem Leben wieder richtig schätzen kann! Und eigentlich fühle ich mich immer besser, wenn ich mich einfach mal richtig ausgeweint habe. Es ist also vielleicht gar nicht alles so schlecht daran, wenn man mal einen miesen Tag hat.

Nichts desto trotz sollte man sich selbst ein bisschen extra Aufmerksamkeit schenken, wenn es mal nicht ganz so gut läuft. An einem entspannenden Fussbad kann ja wirklich keiner was aussetzen, oder? Und verdient hat man das auf jeden Fall. Darum also meine Top 5 Tipps, wie man auch an schlechten Tagen positiv bleibt.

 

5 Tipps wie man positiv bleibt (auch an Sch***tagen!)

 

Treat Yo Self

Gönn dir was. Irgendwas. Ein extra langes, heisses Bad mit ganz viel Schaum, Kerzenlicht und guter Musik. Oder deinen Lieblingsfilm, zum 52. Mal. Oder diesen wirklich unverschämt gutaussehenden Schokoladenmuffin. Gib dir selber mal wieder ein bisschen Liebe und merke, wie toll du eigentlich bist. Ganz egal was es ist, es ist okay. Wenn man den Alltagsblues hat, darf man sich selbst etwas verwöhnen. Das ist Balsam für die Seele.

Zwing dich zu postiven Gedanken

Manchmal hilft auch ein Schokoladenmuffin nichts und man versinkt in einer Abwärtsspirale aus negativen Gedanken. Da muss man manchmal einfach ein bisschen auf das eigene Gehirn einschlagen – und zwar mit positiven Gedanken! Es mag vielleicht seltsam klingen, aber wenn man sich einfach immer wieder sagt, was alles gut und schön ist, dann überlistet man irgendwann das eigene Gehirn. Und obwohl vielleicht gerade gar nicht alles gut ist, fängt der Kopf dem positiven Mantra irgendwann an zu glauben. Dies wiederum führt unwillkürlich zu einer Gemütserheiterung – und tada! Plötzlich ist tatsächlich alles wieder gut.  

Lass es raus

Sind wir ehrlich: Manche Gefühle müssen ganz einfach rausgelassen werden. Das gilt nicht nur für Wut, sondern genauso für Traurigkeit oder Einsamkeit. Begib dich an einen Ort, wo du (bestenfalls) keinen Mitmenschen begegnest. Oder wenn du gar nicht aus dem Haus magst, schnapp dir meinetwegen ein dickes Kissen. Und dann… Lass es raus. Schrei, kreische, heule, wimmere – ganz egal, lass deinen Gefühlen freien Lauf.

Mach Kunst daraus

Wer kein sehr vokaler Mensch ist oder sich an einem Ort befindet, an dem Schreien, Heulen und Jaulen einfach nicht möglich sind (ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass das in einem Flugzeug nicht sonderlich gut bei den Mit-Passagieren ankommt), kann es damit versuchen, seine Gefühle niederzuschreiben oder anderweitig in kreative Kunst umzuwandeln. Musik, Gemälde, Skulpturen, Strickwaren – ganz egal. Gefühle lassen sich generell sehr gut in der Kunst rauslassen – Künstler machen das schliesslich seit Jahrhunderten so.

Hol‘ dir Liebe

Wenn alle Stricke reissen und nichts mehr hilft, dann hol dir Hilfe. Geh zu der Person, die immer weiss, wie sie dich aufmuntern kann oder deren Anwesenheit allein schon reicht, um dein Gemüt zu besänftigen. Ein Verwandter, deine beste Freundin, dein Partner oder vielleicht sogar ein Lehrer – es kann für jede Person jemand anderes sein. Wenn du Glück hast, gibt es vielleicht sogar mehrere solche Leute in deinem Leben. Begib dich in ihre Hände und lass sie deine Seele (und deine miese Laune) heilen.

 

Das sind meine fünf Top-Tipps, wie man positiv bleibt oder einen miesen Tag wieder in die richtigen Bahnen lenkt. Was macht ihr, wenn ihr den Alltagsblues habt? Schreibt es in die Kommentare!

 

Pic: Unsplash

1 Comment

  • Reply
    Spring Clean Your Life: 12 Tipps wie du deinen Alltag wieder zum Glänzen bringst • The Rude Puppy
    19/04/2017 at 04:50

    […] Verhedderst du dich beispielsweise immer wieder in negativen Gedankenspiralen? Finde heraus, wie du positiv bleiben kannst. Kannst du nicht Nein sagen und bist dadurch ständig im Stress? Werde dir bewusst darüber […]

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